Killerpilze rockZzZzZz

Kapitel 14



Langsam kamen Schritte näher. „Na, wie geht’s ihr?“, fragte eine Stimme leise. Schon wieder jemand, den ich nicht kannte! So langsam ging mir das echt auf den Keks.
„Unverändert“, antwortete der andere müde. „Ach komm, Fabi, ich bin mir sicher, sie wacht bald auf. Mach dir keine Vorwürfe!!! Du kannst nichts dafür…ich bin es, die ihr den Knock- Out verpasst hat! Ich weiß nicht, was ich machen soll…Wenn ich nicht so plötzlich die Tür aufgerissen hätte…“ Und schon wieder Schluchzgeräusche. Ich weiß, es hört sich sadistisch an, aber irgendwie tat es richtig gut, dass jemand- auch noch ein Junge!, wegen mir, und nur wegen mir heulte. Nicht nur so ein paar Krokodilstränchen, sondern Rotz und Wasser. Aber langsam wurde es mir zuviel. Diese ewigen Schniefgeräusche!...
Ahhh, endlich hörte er auf...
„Was soll ich denn machen, wenn sie nicht wieder aufwacht“, sagte nun wieder der andere, der mit „Fabi“ angesprochen war.
„Ach Quatsch, mach mir jetzt bloß keine Angst.“, wieder die Heulsuse. „Der Arzt hat doch gesagt, sie muss spätestens übermorgen wieder aufwachen. Sonst-…dann siehts schlecht aus…“
Und da ging die Tür schon wieder auf. Wie im Taubenschlag hier, aber echt.
„Sie müssen jetzt rausgehen, sie braucht Ruhe…Die Besucherzeit ist schon vorbei. Verlassen Sie jetzt bitte das Zimmer.“, meinte nun die „neue“ Stimme.
Ich war darum auch ziemlich froh, denn langsam gingen mir die echt auf die Nerven. Mit dem Schließen der Tür kam auf einmal eine riesige Müdigkeit über mich, die ich gar nichts verstand. Ich versuchte, nicht schon wieder einzuschlafen, aber ich kam nicht gegen diese bleierne Schwere an.
Ich schlief ein.


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