Killerpilze rockZzZzZz

Kapitel 9


Ich guckte genauer hin und erkannte nun, was es war: eine Diggi-cam. Was will die denn auf der Toilette mit einer Digital-Kamera, schoss es mir durch den Kopf. Dann begann mein Kopf zu arbeiten: Zicke kommt auf Toilette, um mir zu „helfen“…Kopf nahe an Tür…Digital-Kamera in der Hand…das konnte nur eines bedeuten- das Biest wollte mich filmen, wie ich total verheult aus der Toilette kam und dann das Video dann den anderen zeigen. Augenblicklich stieg in mir eine gigantische Wut auf. Die Wut war erst rot und dann…weiß. Ich stürzte mich auf Alina, die meine Entdeckung noch gar nicht mitbekommen hatte und zog sie an den blond-schwarz gefärbten Haaren (bäääh) zu Boden.
„Du gemeine Schlampe! Was denkst du dir! Das zahl ich dir heim…“
Nun war auch Alina nicht untätig geblieben und riss mir ein paar Strähnen aus. Das stachelte meine Wut nur noch weiter an und ich boxte und schlug sie nun richtig. Eigentlich war es kein fairer Kampf, denn ich machte seit einiger Zeit Kampfsport, sodass ich wusste, wie ich das anzupacken hatte. So rollten wir auf dem dreckigen und nassen (igittigittigittigitt-will echt nicht wissen, was das war) hin und her, zogen uns an den Haaren, boxten uns in den Bauch- kurz, wir taten alles, was man bei einem Kampf eben so tut.
Schließlich hatte ich es aber geschafft, der Schlampe die Digital-Kamera aus den Händen zu wringen und wegzunehmen.

„GIB SOFORT MEINE DIGITAL-KAMERA HER!!!!“

„Phh, wär ja schön blöd“, dachte ich mir. Die sollte echt nicht immer von sich selbst auf andere schließen. Es gab ja schließlich genügend Menschen, die einen wesentlich höheren IQ hatten als sie. Ok, das war auch nicht sehr schwierig, musste ich zugeben. Ich war jedenfalls nicht untätig geblieben und zur Tür gestürzt. Zum Glück war die klinke diesmal nicht nass wie sonst. Das hätte ich nämlich jetzt echt nicht verkraftet. Das nächste war ein Akt von Sekunden- rausrennen, Flur runterlaufen und die nächste Tür aufreißen.
In meiner Hast hatte ich natürlich nicht auf die Aufschrift der Tür geachtet, sondern einfach gehofft, die Klasse wär leer.
Falsch gehofft

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