Killerpilze rockZzZzZz

Kapitel 23



Ja, ich blieb alleine für die nächsten Minuten. Weder Fabi noch „Johannes“, noch meine Mutter noch mein Vater und noch der Arzt oder die Krankenschwester besuchten mich. In der plötzlichen Einsamkeit fing mein Gehirn wie so oft in letzter Zeit, an zu arbeiten. Ich musste die Information, wie meine Eltern aussahen und überhaupt erst mal verarbeiten. Und so und mit Gedanken über meine generelle Lage im Moment ging mein Tag zu ende. Nachdem mir die Krankenschwester das Abendessen gebracht hatte, schlief ich relativ schnell ein.
Nachdenken kann ja sooo müde machen und anstrengend sein.
Das weiß anscheinend auch eine gewisse Hotelerbin…(an alle Fans einer Hotelerbin[*seufz*]: Ist wiederum nicht persönlich gemeint. Aber naja, ich kann nie wissen, ob diese Eigenschaft Valeskas nicht später noch mal gebraucht wird oder sich gut ergänzt…)
Und so gingen auch meine nächsten zwei Tage bis zur Entlassung voran. Ab und zu besuchten mich meine Eltern und auch Fabi ließ sich 2,3-mal blicken. Aber er blieb nie lange, was ich fast ein bisschen bedauerte. Mit ihm verstrich die öde Zeit schneller….
Am Morgen der ersehnten Entlassung (wie es mir vorkam, in die Freiheit- jetzt wusste auch ich, warum niemand gerne im Krankenhaus ist..) wachte ich schon um 8:00 auf. In den vergangenen Tagen hatte ich immer wieder das Aufsitzen und Laufen geübt, sodass ich ohne Probleme ins Bad gehen konnte und mich fertigmachen konnte. Vor der Tür hörte ich das geschäftige Klappern von Schuhen der Krankenschwestern, die offenbar nicht viel von den typischen Leisetretern hielten. Ein letztes Mal untersuchte mich der Arzt und bescheinigte uns, dass ich nach Hause könne. Allerdings- wie er sich mit einem lustigen Augenzwinkern ausdrückte- sollte ich die nächsten Tage keine wilden Partys feiern…Der Arzt war mir die letzten tage richtig sympathisch geworden. Tja, was ein Pech aber auch, dass ich ihn so schnell nicht wieder sehen würde…
Hoffte ich jedenfalls.
Dann schritten meine Eltern mit mir in der Mitte aus dem Krankenhaus. Die Sonne schien zur Abwechslung auch mal wieder und ich war einfach rundum glücklich. Ich war wieder frei und gesund!
Gedanken an meinen Gedächtnisverlust und die vor mir liegende „Arbeit“, dieses wieder zu erlangen, „verschwendete“ ich nicht. Im Verdrängen war ich bestimmt schon immer gut gewesen…

Auf dem Weg zum Auto (übrigens ein blauer Audi irgendwas) begegneten wir- natürlich- Fabi. Diesmal allein. Mir lag die Frage auf der Zunge, wie er denn hergekommen sei, als er mich vorsichtig am Ärmel zupfte und mich leise um ein kurzes Gespräch unter vier Augen bat. Meine Mutter lächelte zustimmend, weshalb auch ich nickte. Fabi zog mich schnell beiseite. Überrascht fragte ich ihn, was los sei.
Eine Frage, die er mir sofort beantwortete.


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